Was halten Sie von der Schulmedizin?
Vor einiger Zeit habe ich hier verkündet, daß ich Verständnis dafür habe, daß Menschen aus Bequemlichkeit die Schulmedizin in Anspruch nehmen. Ungeachtet eigener höchst negativer Erfahrungen in meiner Kindheit und Jugend sah ich bis heute keinen Anlaß, gegen diese Art Medizin zu Felde zu ziehen. Doch kürzlich wurde meine Toleranz hart auf die Probe gestellt. Was ist geschehen?
Ich befand mich im Gespräch mit einer Ärztin, die mich plötzlich aufforderte, mich impfen zu lassen. Ihre Argumente waren schlicht und ergreifend haarsträubend. Ich spare mir entsprechende Ausführungen, weil ich auch keinen Feldzug gegen die Impfbefürworter plane.
Ich blieb während des Gesprächs gelassen, jedoch unbeirrt in meiner Auffassung, mich nicht impfen zu lassen. Das brachte die Dame derart auf die Palme, daß sie sich völlig unmotiviert zu folgender interessanter Äußerung hinreißen ließ: „Sie sind also nicht bereit, das Impfrisiko auf sich zu nehmen?“ – Kommentar überflüssig.
Den Anlaß nutze ich, um meine Ansicht zu solchen und ähnlichen Fragen bezüglich Gesundheit zu äußern.
Jeder Mensch hat ab dem Erwachsenenalter die alleinige Verantwortung für sich und sein Leben, inklusive Gesundheit. Demzufolge hat ein erwachsener Mensch das Recht auf Informationen zum Thema Gesundheit – umfassende Informationen. Wer gefragt wird und diese nicht liefern kann bzw. seine Meinung ungefragt verkünden will, weist fairerweise darauf hin, daß es sich um eine Seite der Medaille handelt, statt seine Meinung als die allein seligmachende zu propagieren. Das gilt auch für Anbieter alternativer Methoden.
Ein erwachsener Mensch darf selber entscheiden, welchen Weg er gehen will:
den der Selbstverantwortung mit Methoden, die aktive Mitarbeit erfordern, oder
den der Bequemlichkeit und Abgabe von Verantwortung mit Pillen gegen Symptome etc. - mit allen Konsequenzen. Und bei Impfschäden und anderen Nebenwirkungen bitte dort jammern, wo es hingehört, z.B. bei Ärztinnen wie der oben zitierten.
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Ein sehr gelungener Artikel, so wie ich finde. Was habe ich geschmunzelt...
Das Vertrauen zum Arzt ist einfach sehr, sehr wichtig. Wichtig ist, dass man mit seinem Arzt gut reden kann, er (oder sie) dem Patienten gut zuhört und auch die entsprechenden Erklärungen gibt.
Ich persönlich halte von der Schulmedizin sehr viel, denken wir doch nur einmal zurück als sie noch nichts so fortgeschritten war. Sind die Vorteile nicht enorm? So vieles ist möglich...
Natürlich, es gibt immer starrsinnige Menschen, welche sich pubertär auf ihre Meinung einschießen. Ein guter Hypnotiseur kitzelt eben dann die Dinge ein wenig heraus, wie hier geschehen.
In der Tat: viele Ärzte halten nichts von Hypnose, andere wiederum wenden sie still und heimlich (und zum Wohle des Patienten) im Gespräch an.
Egal wohin man blickt: es gibt immer Menschen die den gleichen Job haben, diesen jeoch auf vollkommen unterschiedliche Art und Weise ausführen.