Hypnoseblog Ute Neehoff

 

Psychotherapeutische Heilpraktikerin

 

Bertolt-Brecht-Allee 24 • 01309 Dresden • Tel. 0351 - 2 15 95 15

Wie stehen Sie zum Tod?

Ich beobachte regelmäßig große Unterschiede, wie Menschen mit dem Tod umgehen. Hier einige interessante Varianten:

Der Tod als Auslöser für kleine oder größere Anflüge von Panik

Ein Mensch zieht bei einem Kartenspiel, das der Unterhaltung dienen soll, die Karte „Der Tod“, wird kreidebleich und fängt an zu zittern.

Den Tod austricksen wollen

Forschungen, um Menschen und Tiere zu klonen und damit unsterblich machen zu wollen.

Den Tod als Fest für die Sinne feiern

You-tube-video

Den Tod verdrängen

„Wozu über Dinge nachdenken, die weit weg sind.“

Den Tod als zum Leben gehörend betrachten

Naturvölker

Menschen, die sich dem Leben auf allen Ebenen stellen

Den Tod nutzen, um Kraft für ein erfülltes Leben zu schöpfen

Davon berichten oft Menschen, die Nahtoderfahrungen gemacht haben, die wiederum bewirkt haben, dass diese Menschen ihr Leben überdenken und  manchmal auch radikal ändern.

Stefan von Jankovich „Ich war klinisch tot.“

Zu welcher Gruppe gehören Sie?

Eine Hypnosesitzung kann Ihre Einstellung zum Tod positiv beeinflussen. Manch einer begegnet während einer Hypnose-Sitzung verstorbenen Angehörigen und erfährt diese Begegnung als heilsam. Das trifft beispielsweise in folgenden Fällen zu, die ich in meiner Praxis erlebt habe:

  • Es gibt noch etwas Unerledigtes in Bezug auf eine/n Toten.
  • Jemand konnte nicht richtig Abschied nehmen.
  • Die Trauer um einen Verstorbenen will nicht enden.
  • Jemand will einem Verstorbener auf unbewusster Ebene nachfolgen.
  • Es gab Fehlgeburten.
  • Jemand schaut auf ein früheres Leben zurück und findet dabei seinen Frieden in Bezug auf ein wichtiges Thema dieses Lebens.

Durch aktive Auseinandersetzung mit solchen und anderen Themen rund um den Tod kann sich ein Mensch eine grundlegend neue Einstellung erarbeiten. Der Tod verliert seinen Schrecken, und es wird bis dahin gebundene Energie frei für das Leben in der Gegenwart.

Voraussetzung ist wie immer die innere Bereitschaft, sich aktiv mit eigenen belastenden Themen auseinanderzusetzen.

„Wie wir dem Tod entgegensehen, entscheidet darüber, wie wir im Leben stehen.“ Dag Hammarskjöld, Friedensnobelpreisträger, UN-Generalsekretär, 1905-1961 (Zitat aus „Endloses Bewusstsein. Neue medizinische Fakten zur Nahtoderfahrung“ von Pim van Lommel)

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