Hypnoseblog Ute Neehoff

 

Psychotherapeutische Heilpraktikerin

 

Bertolt-Brecht-Allee 24 • 01309 Dresden • Tel. 0351 - 2 15 95 15

Erste Hilfe in emotional schwierigen Momenten

Wie innen, so außen. Sicher wissen Sie, dass Körperhaltung, Mimik, Gestik, Stimme Ihre Gefühle wiederspiegeln. Wenn nicht, fangen Sie an, sich zu beobachten.

Wie sitzen Sie während Sie diesen Artikel lesen? Gerade, mit aufrechtem Kopf? Oder eher zusammengekauert, schief, von unten herauf zum Bildschirm linsend?

Was spüren Sie? Neugier, Interesse? Fatalismus: „Schon wieder so ein Psycho-Sch…“

Ist die Stimmung im Keller, verändern Sie für ca. 10 Minuten Ihre Körperhaltung… und staunen Sie :)

Noch wirksamer

Test 1

Gehen Sie einige Minuten forschen Schrittes im Raum hin und her: erhobenen Hauptes, Brust raus, verwegener Blick – wenigstens ansatzweise ;)

Spüren Sie die Veränderung? Das funktioniert immer und bei jedem :) Es ist unmöglich, sich mit einer selbstbewussten Körperhaltung weiterhin unsicher, voller Angst etc. zu fühlen.

Das Beste: Sie spüren die Veränderung nicht nur, sondern strahlen sie aus. Nur Mut: testen Sie das in Ihrem Umfeld und beobachten Sie die Reaktionen.

Eine tolle Möglichkeit, sich auf schwierige Gespräche und Situationen vorzubereiten.

Für Denker, Logiker, Skeptiker, Mathematiker, Informatiker, Theoretiker, Autoren wissenschaftlicher Abhandlungen und andere Zweifler, die noch glauben, das Denken wäre die höchste Instanz:

Versuchen Sie, bei gebückter Körperhaltung mit gebeugten Schultern und hängendem Kopf eine gehobene Stimmung herbeizudenken - rein kognitiv, analytisch, strukturiert und prozessorientiert. Das wiederum funktioniert nicht. Es sei denn, Sie bekommen infolge der damit verbundenen Erkenntnis einen Lachanfall und richten sich automatisch auf :) Womit bewiesen wäre:

Mit dem Verstand lassen sich die Folgen unbewusst ablaufender Prozesse, die sich in der einen oder anderen Stimmung manifestieren, nicht beeinflussen.

Sie glauben mir nicht? Dann versuchen Sie mal, einen panischen Menschen mit logischen Argumenten von seiner Angst zu befreien oder einen depressiven von seiner Depression. Oft wird es dadurch sogar schlimmer.

Für die ganz Bequemen

Test 2

Wenn Sie ein unerklärlicher Anflug von Trübsinn überfällt:

Schauen Sie in den Spiegel und ziehen Sie künstlich die Mundwinkel hoch. Zwingen Sie sich, wenn nötig, dazu. Betrachten Sie es als muskuläre Anspannung, denn nichts anderes ist es. Stellen Sie eventuell eine Uhr in Sichtweite. Halten Sie einige Minuten durch und lassen Sie sich wieder von der unausweichlichen Wirkung überraschen :)

Wem das alles nicht schmeckt, für den habe ich noch einen letzten 1.-Hilfe-Tip für emotional schwierige Momente: die Sedona-Methode.

Fazit

Es gibt unendlich viele Möglichkeiten. Wir müssen nur ;) erkennen, was sich für uns eignet und diese Methoden konsequent anwenden.

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